15.10.2008

Forscher von SCHOTT für Deutschen Zukunftspreis nominiert

  • SCHOTT Receiver steigern die Effizienz von Solarkraftwerken mit Parabolrinnentechnologie
  • Konzentrierte Sonnenkraft kann ganze Städte versorgen und Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen senken

 

Dr. Nikolaus Benz und Dr.-Ing. Thomas Kuckelkorn von SCHOTT Solar, einem Tochterunternehmen der SCHOTT AG, sind für den wohl bedeutendsten Innovationspreis in Deutschland, den Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation, nominiert worden. Dies hat der Chef des Bundespräsidialamtes, Staatssekretär Dr. Gert Haller, heute auf einer Pressekonferenz in Berlin bekannt gegeben. Unter der Leitung von Benz und Kuckelkorn hat SCHOTT einen Receiver für Solarkraftwerke entwickelt, mit dem sich noch mehr Strom aus der Sonne gewinnen lässt und der den Weg für neue, effizientere Formen der sauberen Energiegewinnung bereitet. "Wir freuen uns sehr über diese Nominierung und sehen hierin eine Bestätigung der hohen Innovationskraft von SCHOTT auf dem Gebiet der Solarenergie", betonte der Vorstandsvorsitzende der SCHOTT AG, Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer.


Benz erklärt, was sich dahinter verbirgt: „In einer Stunde schickt die Sonne genug Energie auf die Erde, um den Bedarf der Weltbevölkerung für ein Jahr zu decken, haben Forscher der Fraunhofer-Gesellschaft errechnet. Seit vielen Jahren versucht man, sich dieses Potenzial in großem Stile nutzbar zu machen – unter anderem mit der Concentrated Solar Power-Technologie (CSP). Dabei wird die Solarstrahlung mit großen Reflektorflächen aufgefangen, gebündelt und in nutzbare Energie umgewandelt. Im Sonnengürtel der Erde ist der Durchbruch dieser Technologie möglich, was uns bei der Stromerzeugung weitgehend unabhängig von fossilen Brennstoffen machen könnte – sofern es gelingt, den Strom in Solarkraftwerken mittelfristig genauso wirtschaftlich zu produzieren wie in konventionellen Kraftwerken. Unsere Receiver bringen die CSP-Technologie einen großen Schritt voran, so dass die Menschheit künftig einen größeren Teil ihres Energiebedarfs mit sauberem Strom decken könnte.“


Denn die Receiver sind eine Kernkomponente solcher Parabolrinnenkraftwerke. Ihre Qualität wirkt sich ganz wesentlich darauf aus, wie viel Sonnenenergie die Anlage in Strom umwandeln kann. Unter der Leitung von Benz und Kuckelkorn hat SCHOTT einen Receiver entwickelt, der die Effizienz von Solarkraftwerken deutlich steigern und einen wichtigen Beitrag für eine klimafreundliche Energieerzeugung leisten kann. Welche Details die Innovation von SCHOTT so besonders machen, ist in der Projektbeschreibung auf der Webseite des Deutschen Zukunftspreises nachzulesen.
(www.deutscher-zukunftspreis.de)


Dr. Martin Heming, Vorstandsvorsitzender der SCHOTT Solar AG, gratuliert den Nominierten: „Schon die Benennung an sich ist eine große Ehre, denn für den Deutschen Zukunftspreis kann man sich nicht bewerben. Vielmehr werden die vier Kandidaten von einer renommierten Jury vorgeschlagen. Wir freuen uns daher ganz besonders, dass unsere Entwickler zu den wenigen Nominierten für diese bedeutende Auszeichnung zählen, und drücken Dr. Benz und Dr. Kuckelkorn die Daumen. Die Nominierung zeigt auch, dass ein hoch motiviertes und hoch professionelles Forschungs- und Entwicklungsteam bei SCHOTT arbeitet und dass unsere Innovationen international auf dem höchsten Stand der Technik sind.“


Bundespräsident Horst Köhler wird den Gewinner des Deutschen Zukunftspreises am 3. Dezember 2008 in Berlin bekannt geben. Der Preis zeichnet jedes Jahr „technische, ingenieur- oder naturwissenschaftliche Innovationen“ aus und ist mit 250.000 Euro dotiert.

 


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SCHOTT ist ein internationaler Technologiekonzern, der seine Kernaufgabe in der nachhaltigen Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen sieht. Dafür werden seit fast 125 Jahren Spezialwerkstoffe, Komponenten und Systeme entwickelt. Hauptmärkte sind die Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Solarenergie, Elektronik, Optik und Automotive. Der SCHOTT Konzern ist mit Produktions- und Vertriebsstätten in allen für das Unternehmen wichtigen Märkten kundennah vertreten. Rund 16.700 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2006/2007 einen Weltumsatz von rund 2,1 Milliarden Euro. Die technologische und wirtschaftliche Kompetenz des Unternehmens ist verbunden mit der gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung. Muttergesellschaft des SCHOTT Konzerns ist die SCHOTT AG, deren alleinige Aktionärin die Carl-Zeiss-Stiftung ist.

 

Kontakt:

SCHOTT AG
Klaus Hofmann
tel. +49 (0)6131 - 66 36 62
klaus-bernhard.hofmann@schott.com

 

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Ihr Ansprechpartner: Christina Rettig
E-Mail: Christina.Rettig@schott.com

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