11.11.2010 Berlin
Die Mitglieder des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) haben Klaus Bernhard Hofmann, Unternehmenssprecher SCHOTT Konzern, für weitere zwei Jahre in ihren Vorstand gewählt. Der Verband vertritt die Interessen von über 900 Unternehmen der deutschen Solarbranche. Auf der gestrigen Hauptversammlung präsentierte der BSW-Vorstand darüber hinaus ein ganzheitliches Konzept für die Entwicklung der deutschen Photovoltaikindustrie. Das Konzept definiert die Leitplanken für den weiteren Ausbau der Photovoltaik und ist ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland. Wesentliches Ziel der Branche ist, die Systempreise bis zum Jahr 2020 um 50 Prozent zu senken und Photovoltaik dadurch zu einem wettbewerbsfähigen Energieträger zu machen. Die Umlage für Solarstrom soll auf lange Sicht 2 Cent pro Kilowattstunde nicht überschreiten.
„Wir wollen unsere Verantwortung beim Ausbau der PV auf dem Weg zur Energiewende so wahrnehmen, dass die Entwicklung von Politik und Gesellschaft getragen werden kann“, kommentiert Hofmann das Konzept. „Mit einem nachhaltigen jährlichen Zubau von 3 bis 5 GW in Deutschland wird dies möglich sein. Ein durch erhebliche Vorzieheffekte geprägtes Marktniveau wie 2010 wird es in den kommenden Jahren nicht mehr geben.“ Die PV-Branche habe einen sinnvollen und belastbaren Vorschlag vorgelegt und ein Dialogangebot an die einzelnen Akteure gemacht, so Hofmann weiter. Mindestens 130.000 Arbeitsplätze will die Branche langfristig in Deutschland sichern. SCHOTT Solar hatte erst kürzlich bekannt gegeben, die Kapazität zur Herstellung von Solarwafern am Standort Jena bis 2012 auf über 500 MW pro Jahr zu verdoppeln.
SCHOTT ist ein internationaler Technologiekonzern, der seine Kernaufgabe in der nachhaltigen Verbesserung der Lebens- und Arbeitbedingungen der Menschen sieht. Dafür werden seit mehr als 125 Jahren Spezialwerkstoffe, Komponenten und Systeme entwickelt. Unsere Hauptmärkte sind die Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Solarenergie, Elektronik, Optik und Automotive. Der SCHOTT Konzern ist mit Produktions- und Vertriebsstätten in allen wichtigen Märkten kundennah vertreten. Rund 17.400 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2008/2009 einen Weltumsatz von rund 2,3 Milliarden Euro. Die technologische und wirtschaftliche Kompetenz des Unternehmens ist verbunden mit der gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung. Die SCHOTT AG ist ein Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung.
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