07.12.2011
Drei Fragen an Viktor Wall, Produktmanager bei SCHOTT Solar
Viktor Wall,
Produktmanager
bei SCHOTT Solar
Herr Wall, warum ist Salznebel schädlich für Photovoltaikmodule?
Salzhaltige Luft, wie sie beispielsweise in Meeresnähe vorkommt, lässt Module schneller altern und korrodieren, also rosten. SCHOTT Solar kennt dieses Problem und entwickelt Qualitätsmodule, die diesen klimatischen Härtetest bestehen. Das hat uns jetzt auch der TÜV Rheinland schwarz auf weiß bestätigt.
Wie dürfen wir uns einen Salznebeltest vorstellen?
Unsere Module SCHOTT PERFORM® Poly und SCHOTT ADVANCE® InDaX wurden während der Prüfdauer von 96 Stunden in eine spezielle Prüfkammer eingelagert, in der sie einer salzhaltigen Nebelatmosphäre ausgesetzt wurden. Dies simuliert in geraffter Form die Beanspruchung der Module durch Salzlösungen. Weitere Testbedingungen waren eine fünfprozentige Salzlösung, eine Temperatur von 35 Grad sowie ein pH-Wert von 6.7.
Chloridgehalt und sein Einfluss auf die Korrosionsgeschwindigkeit
Chloridgehalt von Regenwasser in Abhängigkeit von der Entfernung zum Meer in den Niederlanden [101]
Was hat der Test gezeigt?
Der Test hat ganz klar gezeigt, dass Zuverlässigkeit und Leistung von SCHOTT Modulen bei einer Installation in Meeresnähe grundsätzlich bestehen bleiben. Voraussetzung ist, dass die Module keinen direkten Kontakt mit Salzwasser haben. Außerdem muss das Gestell- und Befestigungssystem aus Materialen bestehen, die resistent sind gegenüber Elektrokorrosion.
Ihr Ansprechpartner: Christina Rettig
E-Mail: Christina.Rettig@schott.com