10.06.2010 Mainz/München
Auf der Branchenmesse Intersolar hat die SCHOTT Solar AG heute neue Zellkonzepte vorgestellt, die den Anspruch des Unternehmens auf Technologieführerschaft untermauern. Konkret handelt es sich dabei um eine polykristalline Silicium-Solarzelle im Industrieformat von 243 Quadratzentimetern Zellfläche, die einen unabhängig bestätigten Spitzenwirkungsgrad von 18,2 Prozent aufweist.
Diesen für eine polykristalline Zelle sehr hohen Wirkungsgrad erreicht die neue Zellgeneration, da sie die Ausbeute im blauen und infraroten Bereich des Lichtspektrums verbessert. Konstruiert wurde sie mit Herstellungstechnologien, die auch für eine spätere industrielle Fertigung geeignet sind. Äußerlich ist die Zelle nicht von einer Standardzelle zu unterscheiden.
Um die Leistungsfähigkeit der neuen Entwicklung zu demonstrieren, hat SCHOTT Solar 60 Zellen in einem Hochleistungsmodul (1632 x 985 mm) mit einer Leistung von 254 Wpeak unter Verwendung konventioneller Verschaltungstechnologie verbaut. Die Zell- und Modulkenndaten wurden durch Messungen Anfang Juni am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE unabhängig bestätigt.
"Unsere Qualitätsstrategie setzt sich aus mehreren Aspekten zusammen: Hochleistung, Dauerhaftigkeit und Innovation", sagt der Vorstandsvorsitzende und CEO Dr. Martin Heming. Er erläutert: "Die Hochleistung demonstrieren wir mit der neuen Generation an polykristallinen Silicium-Zellen, die einen Wirkungsgrad von mehr als 18 Prozent aufweisen. Dauerhaftigkeit erreichen wir durch eine hochwertige Modultechnologie, die Wind und Wetter weit mehr als 30 Jahre bei Doppelglasmodulen standhält. Innovationsseitig arbeiten wir stetig weiter an unseren Zell- und Modulkonzepten, beispielsweise an der Rückseitenkontaktierung."
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