04.11.2010 Mainz
Mainz, 4. November 2010 – Koffer voller Energie – im wahrsten Sinne des Wortes – übergibt der Vorsitzende des Vorstandes der SCHOTT AG, Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, heute an Schulleiterin Marita Desch-Eppelmann vom Gymnasium Mainz-Gonsenheim. Mit den zehn Koffern, die einen Wert von rund 5.000 Euro haben, werden die Schüler des "GyGo" Solarenergie ab sofort hautnah im Unterricht erforschen. Ziel der Zusammenarbeit zwischen Schule und Unternehmen ist es, den ursprünglich für Berufsschulen konzipierten Koffer nun für Gymnasien weiterzuentwickeln. Auf dem Bundeskongress des deutschen Vereins zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts (MNU), der im kommenden April in Mainz stattfindet, soll das Ergebnis dann präsentiert werden.
Für Ungeheuer ist es selbstverständlich, dass die Konzerntochter SCHOTT Solar die Schulen unterstützt: "SCHOTT setzt sich schon immer für Nachhaltigkeit ein, wie man auch am jüngsten Beispiel der Bürger-Solaranlage Mainz erkennen kann. Mit dem Experimente-Koffer wollen wir das Thema Solarenergie in die Schulen tragen, für Aufklärung sorgen und auch das Interesse der Schüler an Berufsbildern rund um Erneuerbare Energien wecken."
"Wir freuen uns, dass SCHOTT Solar dem Gymnasium Gonsenheim die Koffer zur Verfügung stellt. Dadurch sind wir in der Lage das wichtige Thema Solarenergie intensiver in den Unterricht einzubinden. Unsere dabei gewonnenen pädagogischen Erkenntnisse stellen wir SCHOTT Solar gerne zur Verfügung. Wesentliches Ziel ist, dadurch bei unseren Schülerinnen und Schülern den auch für die kommenden Generationen so wichtigen Nachhaltigkeitsgedanken zu verankern", dankt Schulleiterin Desch-Eppelmann.
Der SCHOTT Solar Experimente-Koffer enthält mehrere kleine Solarmodule, die sich parallel oder in Reihen verschalten lassen. Mit Beleuchtungseinheiten können die Solarmodule gezielt angestrahlt werden, um das Verhalten im Sonnenlicht zu simulieren und valide Versuchsergebnisse zu erhalten. Darüber hinaus stehen Bausteine für verschiedene Experimente zur Verfügung, zum Beispiel je ein Dioden-, Widerstands-, Potentiometer- oder Glühlampenmodul. Alle Experimente sowie Zusatzinformationen zur Solarenergie sind in den beigefügten Anleitungen – eine Version für den Lehrer und eine für die Schüler – zusammengefasst.
Andreas Pysik, Physiklehrer und Fachleiter am Studienseminar, wird die Versuche im Unterricht gemeinsam mit seinen Schülern erproben. Er ergänzt: "Mit den zehn gespendeten Koffern können alle Schüler einer Klasse aktiv die physikalischen Grundlagen der Photovoltaik kennen lernen. So können wir ganz praktisch demonstrieren, wie die Energiegewinnung mit Solarzellen funktioniert." Seine Erfahrungen will der Pädagoge auch in die Lehrerausbildung und beim Bundeskongress des Vereins zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts einfließen lassen. Der Bundeskongress findet vom 7. bis 11. April 2011 in Mainz statt. Gleichzeitig trägt Mainz im kommenden Jahr den Titel "Stadt der Wissenschaft".
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