06.11.2007

SCHOTT Solar weiht in Jena Dünnschichtfertigung ein- 75 Millionen Euro Investition schafft 180 neue Arbeitsplätze -

Der Mainzer Technologiekonzern SCHOTT weihte heute in Jena die industrielle Großserienfertigung für Dünnschichtsolarmodule seiner Tochtergesellschaft SCHOTT Solar GmbH ein. Mit einem Investitionsvolumen von 75 Mio. Euro errichtete SCHOTT eine hochmoderne Produktionsstätte mit einer Modulkapazität von 33 Megawatt (MW) pro Jahr und schafft damit an seinem Verbundstandort Jena weitere 180 neue Arbeitsplätze.

Im Beisein des Thüringer Ministerpräsidenten Dieter Althaus erläuterte Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG, die strategische Bedeutung dieser Produktionsstätte: "Mit dieser High-Tech-Serienfertigung für Dünnschichtmodule bauen wir ein zweites Standbein unserer Photovoltaikaktivitäten auf. Wie bei der Wafer basierten Technologie rücken wir nun auch in der Dünnschichttechnologie in die Weltspitze auf. Zudem machen wir Jena zum Solarstandort."

 

Der Mainzer Technologiekonzern SCHOTT weihte heute in Jena die industrielle Großserienfertigung für Dünnschichtsolarmodule seiner Tochtergesellschaft SCHOTT Solar GmbH ein. Mit einem Investitionsvolumen von 75 Mio. Euro errichtete SCHOTT eine hochmoderne Produktionsstätte mit einer Modulkapazität von 33 Megawatt (MW) pro Jahr und schafft damit an seinem Verbundstandort Jena weitere 180 neue Arbeitsplätze.

Im Beisein des Thüringer Ministerpräsidenten Dieter Althaus erläuterte Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG, die strategische Bedeutung dieser Produktionsstätte: "Mit dieser High-Tech-Serienfertigung für Dünnschichtmodule bauen wir ein zweites Standbein unserer Photovoltaikaktivitäten auf. Wie bei der Wafer basierten Technologie rücken wir nun auch in der Dünnschichttechnologie in die Weltspitze auf. Zudem machen wir Jena zum Solarstandort."



 

In der weitestgehend automatisierten Reinraumproduktion stellt SCHOTT Solar ASI® Dünnschichtmodule auf der Basis von amorphem Silicium her ASI= amorphes Silicium. In diesem Prozess wird amorphes Silicium aus der Gasphase

hauchdünn auf Glasscheiben aufgetragen. Täglich werden mehr als 1.000 gerahmte Standardmodule in den Abmessungen 130 x 110 cm für Aufdach- und Freiflächenanlagen hergestellt. Darüber hinaus fertigt SCHOTT Solar auch Rohmodule verschiedener Größen für Kunden, die individuelle PV-Lösungen für die Gebäudeintegration anbieten.

 

Zu den Vorteilen der Dünnschichttechnologie sagte Prof. Ungeheuer: "Die Dünnschichttechnologie ist äußerst Rohstoff sparend, weil man wesentlich weniger Silicium benötigt. Und aufgrund ihrer großen Flexibilität bezüglich Form und Design sind Dünnschichtmodule hervorragend für die Gebäudeintegration geeignet. Sie bieten Architekten sehr interessante Gestaltungsmöglichkeiten für Fenster-, Dach- und Fassadenverglasungen in Verbindung mit umweltfreundlicher Stromerzeugung."

 

Der SCHOTT Konzern hat seine Photovoltaikaktivitäten in der Tochtergesellschaft SCHOTT Solar GmbH mit Produktionsstätten in Alzenau (Bayern), in der Tschechischen Republik und in USA gebündelt. Der Schwerpunkt liegt bei der Fertigung von Wafer basierten Zellen und Modulen. Bis 2010 will SCHOTT Solar seine Kapazitäten bei Zellen und Modulen auf jeweils 450 MW pro Jahr ausbauen.

 

Die Fertigung von Wafern betreibt SCHOTT Solar seit Anfang Oktober 2007 gemeinsam mit dem Siliciumhersteller Wacker Chemie AG. Vor wenigen Tagen hatten SCHOTT und WACKER in Jena für ihr Gemeinschaftsunternehmen WACKER SCHOTT Solar GmbH den Grundstein für eine neue Produktion von Solarwafern gelegt.

 

Im Bereich Dünnschichttechnologie betreibt SCHOTT Solar seit 1988 eine Pilot- und Kleinserienfertigung am Standort Putzbrunn bei München. Jetzt kommt die industrielle Großserienfertigung in Jena dazu. Bis 2010 will SCHOTT Solar seine Produktionskapazitäten im Bereich Dünnschicht auf 100 MW pro Jahr ausbauen.

 

Neben dem Sektor Photovoltaik ist SCHOTT auch im Bereich solarthermische Kraftwerke tätig. Die Tochtergesellschaft SCHOTT Concentrated Solar Power GmbH in Mitterteich (Bayern) stellt Solarreceiver als Schlüsselkomponenten für solarthermische Kraftwerke her.

SCHOTT ist ein internationaler Technologiekonzern, der seine Kernaufgabe in der nachhaltigen Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen sieht. Dafür werden Spezialwerkstoffe, Komponenten und Systeme entwickelt. Schwerpunkte sind die Branchen Hausgeräteindustrie, Optik und Elektronik, Pharmazie und Solarenergie. Der SCHOTT Konzern ist mit Produktions- und Vertriebsstätten in allen wichtigen Märkten kundennah vertreten. Rund 16.800 Mitarbeiter erwirtschaften einen Weltumsatz von 2,2 Milliarden Euro. Die technologische und wirtschaftliche Kompetenz des Unternehmens ist verbunden mit der gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung.

 

 

 

 

Weitere Infos:

SCHOTT AG
Klaus Hofmann
Director Corporate Public Relations
Hattenberstraße 10
Mainz
tel. +49 (0)6131 / 66-36 62
fax +49 (0)6131/66-40 11
www.schott.com

Dr. Jürgen Steiner
Executive PR-Manager
Hattenbergstraße 10
55122 Mainz
tel. +49 (0)6131/66-43 35
fax +49 (0)6131/66-40 41
juergen.steiner@schott.com
www.schott.com

 

Dateien:
Fertigung von ASI® Dünnschicht Solarmodulen in Jena. Ein kontrolliertes SCHOTT ASI F-90 Modul wird verpackt.Foto: SCHOTT (JPG, 835KB)
Qualitätsprüfung während der ProduktionInspektion nach der Laserstrukturierung eines ASI® OEM Moduls mit der Lupe. Die orange Farbe hat das Modul vor der Rückseitenkontaktierung. Das Endprodukt ist schwarz. Foto: SCHOTT (JPG, 724KB)
ASI® Rohmodul wird für den Plattentester vorbereitet. In diesem Prozess werden die elektrischen Daten des Moduls erfasst. Foto: SCHOTT (JPG, 654KB)
Produktion von Dünnschichtmodulen bei SCHOTT Solar in Putzbrunn.Foto: SCHOTT (JPG, 436KB)
New York City. Das weltweit größte ASI® Solardach ist integriert in die Stillwell Station auf Coney Island. 5.500 Quadratmeter ASI® Glas von SCHOTT Solar bilden ein lichtdurchlässiges Tonnendach. Foto: SCHOTT (JPG, 1185KB)

Ihr Ansprechpartner: Christina Rettig
E-Mail: Christina.Rettig@schott.com

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