Die Mitglieder des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) haben Klaus Bernhard Hofmann, Unternehmenssprecher SCHOTT Konzern, für weitere zwei Jahre in ihren Vorstand gewählt. Der Verband vertritt die Interessen von über 900 Unternehmen der deutschen Solarbranche. Auf der gestrigen Hauptversammlung präsentierte der BSW-Vorstand darüber hinaus ein ganzheitliches Konzept für die Entwicklung der deutschen Photovoltaikindustrie. Das Konzept definiert die Leitplanken für den weiteren Ausbau der Photovoltaik und ist ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland. Wesentliches Ziel der Branche ist, die Systempreise bis zum Jahr 2020 um 50 Prozent zu senken und Photovoltaik dadurch zu einem wettbewerbsfähigen Energieträger zu machen. Die Umlage für Solarstrom soll auf lange Sicht 2 Cent pro Kilowattstunde nicht überschreiten.
Auf der Jahreskonferenz der Industrieinitiative Dii stellt SCHOTT Solar hoch-effiziente Receivertechnologien für Solarkraftwerke vor, wie sie auch beim Wüstenstromprojekt Desertec zum Einsatz kommen sollen. Eines der Kernthemen der Konferenz wird die Frage sein, wie Sonnenstrom aus den Wüsten Nordafrikas durch Kostenreduktion marktfähig werden kann. Hochleistungsreceiver wie jene von SCHOTT Solar spielen hier eine Schlüsselrolle. Der Receiver ist das Herzstück von Solarkraftwerken mit Parabolrinnentechnologie, und je mehr Sonnenlicht er in Wärme umwandelt, desto höher ist der Wirkungsgrad des gesamten Kraftwerks..