31.07.2008
Alzenau, 31. Juli 2008 – Die Mitglieder des europäischen Solar-Industrieverbandes EPIA (European Photovoltaic Industry Association) haben SCHOTT Solar-Geschäftsführer Michael Harre in ihren Vorstand berufen. Auf der Generalversammlung im französischen Aix les Bains wurde Harre Ende Juni als eines von zwei neuen Vorstandsmitgliedern gewählt. Der EPIA-Vorstand hat die Aufgabe, die Solarbranche auf politischer Ebene zu vertreten und die technische Harmonisierung der globalen Photovoltaikindustrie durch den Einsatz internationaler Standards weiter voranzutreiben. Der Photovoltaikverband wählt seinen Vorstand jeweils für zwei Jahre.
"Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir entgegen gebracht wird, und auf die neuen Herausforderungen, die mit diesem Ehrenamt verbunden sind. Die EPIA trägt wesentlich zum Wachstum der Branche bei, indem sie die Interessen der europäischen Photovoltaik-Industrie auf regionaler, europäischer und globaler Ebene vertritt und die Marktentwicklung durch gemeinsame Aktionen vorantreibt", so Michael Harre über seine Wahl zum Mitglied des EPIA-Vorstandes.
Im Mai dieses Jahres wurde Michael Harre zum Geschäftsführer der SCHOTT Solar GmbH ernannt und verantwortet als Chief Sales Officer den Funktionsbereich Sales und Marketing. Bereits seit Oktober 2002 hatte Harre als Mitglied der Geschäftsleitung von SCHOTT Solar die weltweite Leitung der Ressorts Marketing und Vertrieb inne. Schon seit dem Jahr 2000 befasste sich Harre bei der SCHOTT AG in leitender Funktion mit dem Photovoltaik-Markt. Die Erfahrung aus seiner beruflichen Laufbahn will er nun im EPIA-Board einbringen.
EPIA ist der weltweit größte Branchenverband für den Solarstrom-Markt. Der Verband dient der Förderung der Photovoltaik auf nationaler, europäischer und weltweiter Ebene sowie der Unterstützung seiner Mitglieder bei der Entwicklung ihrer Unternehmen in der Europäischen Union und auf Exportmärkten. Heute umfasst die EPIA über 170 Mitglieder.
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SCHOTT Solar ermöglicht mit ihren hochwertigen Produkten, das nahezu unerschöpfliche Potenzial der Sonne als erneuerbare Energiequelle zu nutzen. Zu diesem Zweck produziert SCHOTT Solar wesentliche Komponenten für Photovoltaikanwendungen und Solarkraftwerke mit Parabolrinnentechnologie. In der Photovoltaikindustrie gehört das Unternehmen zu den wenigen integrierten Herstellern von kristallinen Siliciumwafern, Zellen und Modulen. Die Herstellung der Wafer erfolgt dabei überwiegend im Joint Venture WACKER SCHOTT Solar GmbH, durch das auch die Siliciumversorgung als Voraussetzung für ein starkes Wachstum langfristig gesichert ist. Auch in der Dünnschichttechnologie zählt sich SCHOTT Solar wegen ihrer über 20-jährigen Erfahrung zu den richtungsweisenden Unternehmen. Bei der Produktion von Receivern für Solarkraftwerke mit Parabolrinnentechnologie sieht sich SCHOTT Solar als Markt- und Technologieführer. Die Receiver sind Schlüsselkomponenten von Großkraftwerken, die auf Basis der Parabolrinnentechnologie zentral Strom aus Sonnenenergie erzeugen und damit ganze Städte versorgen können. SCHOTT Solar produziert in Deutschland, der Tschechischen Republik, den USA und in Spanien. Die Innovationskraft und technologische Kompetenz von SCHOTT Solar reichen zurück bis in die späten 1950er Jahre. Die SCHOTT Solar GmbH ist eine hundertprozentige Tochter des internationalen Technologiekonzerns SCHOTT. SCHOTT entwickelt Spezialwerkstoffe, Komponenten und Systeme für die Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Solarenergie, Elektronik, Optik und Automotive. Der SCHOTT Konzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2006/2007 mit rund 16.700 Mitarbeitern einen globalen Umsatz von rund 2,1 Milliarden Euro.
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