31.10.2008
Mainz, 30. Oktober 2008 – Der Mainzer Technologiekonzern SCHOTT fördert im Rahmen des Weiterbildungsprogramms „AFRIKA KOMMT! Initiative der Deutschen Wirtschaft für Führungsnachwuchs aus Subsahara-Afrika“ einen Maschinenbauingenieur aus Ghana. Ziele des einjährigen Programms sind die Weiterqualifizierung afrikanischen Führungsnachwuchses, der Aufbau von aktiven Netzwerken zur Wirtschaftskooperation und die Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit von Unternehmen aus Deutschland und den 42 Staaten südlich der Sahara.
SCHOTT Vorstandsvorsitzender Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer betont den Stellenwert des Projekts für den Konzern: „Das Programm ‚AFRIKA KOMMT!’ ermöglicht es uns, unserer sozialen Verantwortung auch international Rechnung zu tragen. Wir freuen uns, hiermit einen Beitrag zur Entwicklung von Technologien und Märkten vor Ort zu leisten. Wir bringen Know-how in eine Region, in der es den wirtschaftlichen Aufbau unterstützt.“ SCHOTT ist ebenfalls mit diversen Förderprojekten in Afrika präsent, wie der solaren Notstromversorgung einer Krankenstation im Senegal, die zur Monatsmitte eingeweiht wurde.
Der SCHOTT Stipendiat Frederick Kenneth Appiah durchläuft im Konzern ein Programm mit dem Schwerpunkt Solar. Er wird bei Wacker SCHOTT Solar bei der Waferfertigung in Jena und Alzenau und bei SCHOTT Solar bei der Fertigung von Solarzellen in Alzenau sowie der Modulfertigung in Valašské Meziříčí, Tschechien, eingesetzt. Das Besondere an der Fortbildung Appiahs ist die Aufstockung des Programms durch SCHOTTs Vertriebspartner Energiebau Köln, bei dem er System-Know-how und Kenntnisse bei der Installation von Solarmodulen erwirbt.
Erneuerbare Energien sind Appiahs Metier. Er arbeitete bisher bei der Energiekommission Ghana, Accrai, als Leitender Angestellter des Programms für Erneuerbare Energien. Appiah hat sich hohe Ziele gesteckt: „Ich werde ein Verbindungsglied zwischen den Unternehmen sein, um Handel und Austausch sowie den Transfer von Technologie und Dienstleistungen zu unterstützen.“
Bundespräsident Horst Köhler hat heute anlässlich des offiziellen Starts des Programms Vorstandsvorsitzende und Vorstände der beteiligten 19 Unternehmen, der Kooperationspartner und die Teilnehmenden zu einem offenen Dialog ins Bundespräsidialamt eingeladen.
SCHOTT ist ein internationaler Technologiekonzern, der seine Kernaufgabe in der nachhaltigen Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen sieht. Dafür werden seit nahezu 125 Jahren Spezialwerkstoffe, Komponenten und Systeme entwickelt. Schwerpunkte sind die Branchen Hausgeräteindustrie, Optik und Elektronik, Pharmazie und Solarenergie. Der SCHOTT Konzern ist mit Produktions- und Vertriebsstätten in allen wichtigen Märkten kundennah vertreten. Rund 16.700 Mitarbeiter erwirtschaften im Geschäftsjahr 2006/2007 einen Weltumsatz von 2,1 Milliarden Euro. Die technologische und wirtschaftliche Kompetenz des Unternehmens ist verbunden mit der gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung. Die SCHOTT AG ist ein Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung.
Kontakt:
Klaus Hofmann
Tel.: 0049 (0)6131 / 66-3662
E-Mail: klaus-bernhard.hofmann@schott.com