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12.11.2008

SCHOTT Solar engagiert sich in Exzellenzcluster für Organische Photovoltaik

  • Führende Industrieunternehmen entwickeln gemeinsam innovative Materialien für alternative Energiequellen
  • Wirkungsgrad von organischen Solarzellen soll auf mindestens 10 Prozent gesteigert werden
  • Jährlich zwei Millionen Euro Förderung durch BMB

Wie das BMBF vor kurzem bekannt gab, wird ein zukunftsweisendes Entwicklungsprojekt eines Konsortiums mehrerer namhafter Unternehmen und wissenschaftlicher Einrichtungen mit knapp 2 Millionen Euro jährlich über eine Laufzeit von vier Jahren unterstützt. Die SCHOTT Solar AG und die Merck KGaA als Konsortialführerin dieses Projektes werden zusammen mit den weiteren Partnern, Konarka Technologies Nürnberg, VARTA Microbattery GmbH Ellwangen und Instituten der Universitäten Ilmenau, Karlsruhe, Oldenburg sowie dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung in Stuttgart flexible, organische Solarzellen/-module entwickeln.

Der Innovationsantrieb dieses Vorhabens liegt in einer deutlichen Steigerung des Wirkungsgrades auf mindestens 10 Prozent gegenüber heute bekannten Ansätzen zu organischen Solarzellen. Ein weiteres Ziel ist, die Produktion dieser hocheffizienten Zellen mittels kostengünstiger Druckverfahren zu demonstrieren. Diese Lösungen stellten dann echte Alternativen zu den bekannten anorganischen Solarzellen/-modulen dar.

Die Partner des Projektes bringen jeweils ihre Kompetenzen entlang der Wertschöpfungskette vom Entwicklungsdesign über OPV-Materialien, der Herstellung von Solarzellen/-modulen bis hin zur Anwendung im Endprodukt ein. Die SCHOTT Solar AG wendet an dieser Stelle Ihre 50jahrige Erfahrung in der Markt- und Produktentwicklung in der Photovoltaik an. Merck nutzt hier auch sein Forschungszentrum Chilworth, im englischen Southampton, wo bereits organische halbleitende Materialien erfolgreich entwickelt und kommerzialisiert werden.

Erste wirtschaftlich verwertbare Ergebnisse sollen der Planung zufolge bereits 2012 zur Verfügung stehen. Zum Beispiel können flexible Solarzellen Anwendung finden für die externe Stromversorgung von mobilen Geräten, Beleuchtungen bis hin zu funktionalisierten Textilien oder einer integrierten Stromversorgung für transportable Gebäude.

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Über die SCHOTT Solar AG:

SCHOTT Solar ermöglicht mit ihren hochwertigen Produkten, das nahezu unerschöpfliche Potenzial der Sonne als erneuerbare Energiequelle zu nutzen. Zu diesem Zweck produziert SCHOTT Solar wesentliche Komponenten für Photovoltaikanwendungen und Solarkraftwerke mit Parabolrinnentechnologie. In der Photovoltaikindustrie gehört das Unternehmen zu den wenigen integrierten Herstellern von kristallinen Siliziumwafern, Solarzellen und Photovoltaikmodulen. Die Herstellung der Wafer erfolgt dabei überwiegend im Joint Venture WACKER SCHOTT Solar GmbH, durch das auch die Siliziumversorgung als Voraussetzung für ein starkes Wachstum langfristig gesichert ist. Auch in der Dünnschichttechnologie zählt sich SCHOTT Solar wegen ihrer über 20-jährigen Erfahrung zu den richtungsweisenden Unternehmen. Bei der Produktion von Receivern für Solarkraftwerke mit Parabolrinnentechnologie sieht sich SCHOTT Solar als Markt- und Technologieführer. Die Receiver sind Schlüsselkomponenten von Großkraftwerken, die auf Basis der Parabolrinnentechnologie zentral Strom aus Sonnenenergie erzeugen und damit ganze Städte versorgen können. SCHOTT Solar produziert in Deutschland, der Tschechischen Republik, den USA und in Spanien. Die Innovationskraft und technologische Kompetenz von SCHOTT Solar reichen zurück bis in die späten 1950er Jahre. Hauptaktionärin der SCHOTT Solar AG ist die SCHOTT AG, Mainz. SCHOTT entwickelt Spezialwerkstoffe, Komponenten und Systeme für die Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Solarenergie, Elektronik, Optik und Automotive. Der SCHOTT Konzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2006/2007 mit rund 16.700 Mitarbeitern einen globalen Umsatz von rund 2,1 Milliarden Euro.

 

Weitere Infos:

SCHOTT Solar AG
Lars Waldmann
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
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fax +49 (0)6023 - 91 1700
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