Schöner integriert - Solar Referenzen Architektur

Architekten können mit gebäudeintegriertem Solarglas Funktion und Ästhetik sehr gut kombinieren, denn die in Fassade oder im Dach integrierten Glasflächen – von opak bis semitransparent – sind hervorragende Gestaltungselemente. Im Gebäudebereich finden die SCHOTT ASI GLAS® Photovoltaik-Module verschiedenste Anwendungsmöglichkeiten, sei es als transparente Fassadenverglasung, als Isolier-Dachverglasung oder als hinterlüftete Kaltfassade.

 

Referenz Solar: Solaranlage SCHOTT Ibérica
Fassadenintegrierte Solaranlage, SCHOTT Ibérica
Referenz Solar: Solaranlage SCHOTT Ibérica
Solaranlage SCHOTT Ibérica
Referenz Solar: Detail Solaranlage SCHOTT Ibérica
Detail Solaranlage SCHOTT Ibérica
SCHOTT Solar in Anwendung als transparente Fassadenverkleidung
Anwendung als transparente Fassadenverkleidung

Transparente Fassadenverglasung: Solar-Fassade SCHOTT Ibérica Barcelona Spanien 2005

Technische Daten:

  • Photovoltaik-Fassade mit 27 Modulen
  • ASI THRU® Color
  • Nominale Modulleistung: 50 Wp
  • Installierte Leistung gesamt: 1,35 kWp
  • Jährliche Stromproduktion: 1,43 MWh / Jahr
  • Wechselrichter: Fronius IG 15
  • Energieeinsparung Gebäude: 8 MWh / Jahr
  • Verminderung CO2 Ausstoss: ca. 5,6 t / Jahr
  • Planung: Mai 2004 – Februar 2005
  • Realisierung: März 2005 – April 2005

 

Projektdaten:

  • Bauherr: SCHOTT Iberica SA, Sant Adria del Besos
  • Architekt: Torsten Masseck, Barcelona
  • Mitarbeiter: Estevan Navarrete
  • Wissenschaftliche Begleitung: CISol – Centre d’ Investigació Solar ETSAV (UPC)
  • Bauleitung: DF Studio, Barcelona
  • Fassadenbau: CALVIA, El Masnou (Barcelona)
  • Photovoltaische Instalation: Trama TecnoAmbiental, Barcelona

 

ASI THRU™ Color:

Auf Basis der Produktreihe ASI THRU® von SCHOTT Solar wurde durch das CISol-Zentrum für Solarforschung ETSAV der Polytechnischen Universität von Katalonien (UPC), ein neuartiges Photovoltaik-Modul entwickelt, bestehend aus der Kombination semitransparenter ASI THRU® Solarmodule mit SCHOTT IMERA® Farbglas im Isolierglasverbund. Resultat ist ASI THRU® Color, ein attraktives, farbig-transparentes Solarmodul, welches im Bereich der Photovoltaik ein neues Spektrum der architektonischen Integration eröffnet. Zusätzlich verbessert das eingesetzte Farbglas die Sonnen- und Blendschutzeigenschaften des Elementes.

 

Fassadenkonzept:

Die Kombination von Photovoltaik-Modulen im oberen Fassadenabschnitt und Farbisolierglaselementen mit Siebdruck im unteren Bereich resultiert aus einer Studie der Besonnungssituation der süd-westorientierten Fassade. Das gewählte Siebdruck-Design kombiniert Sonnenschutzeigenschaften mit attraktiven Licht- und Schatteneffekten im Inneren des Gebäudes. Fassadenöffnungen erlauben eine natürliche Belüftung unter Ausnutzung des Kamineffektes.

 

Gesamtkonzept:

Fassadenelemente, Fassadensystem, neuer Foyerbereich und Öffnungsmöglichkeiten wurden optimiert bezüglich Sonnenschutz, natürlicher Lüftung und Funktionalität. Dazu wurden eine thermische Gebäudesimulation und Temperaturmessungen am Gebäude durchgeführt. Der Gesamtenergiebedarf für Heizung und Kühlung des Gebäudes soll durch die neue Fassade um 8 % reduziert, bisherige sommerliche Überhitzungsprobleme gelöst werden. Jährlich sollen ca. 1,43 MWh Solarstrom produziert und in das Stromnetz eingespeist werden. Insgesamt wird dadurch ein Ausstoss von ca. 5,6 t CO2 im Jahr vermieden. Eine langfristige Begleitung und Monitoring durch CISol soll die wissenschaftlichen Ergebnisse des Projektes sichern.

Referenz Solar: Solaranlage Grundschule Markgrafenstraße, München
Dachglas-Solaranlage Grundschule Markgrafenstraße, München
Referenz Solar: Detail Solaranlage Grundschule Markgrafenstraße, München
Detail Solaranlage Grundschule Markgrafenstraße, München
Referenz Solar: Solaranlage Grundschule Markgrafenstraße, München
Detail Solaranlage Grundschule Markgrafenstraße, München
SCHOTT Solar in Anwendung als Isolierdachverglasung
Anwendung als Isolierdachverglasung

Isolier-Dachverglasung: Grundschule an der Markgrafenstraße München 2002

Projektdaten:

  • Bauherr: Landeshauptstadt München
  • Anlagengröße: 40 ASI THRU® Isolierglaselemente mit insgesamt 2,1 kWp Leistung
  • Architekt: Krug und Partner, München
  • Metallbau: Metallbau Brandl, Eitensheim
  • Realisierung: 2002

 

Ellipsenförmiges Glasdach:

Wie elegant man semitransparente Photovoltaik Elemente in die Architektur einbeziehen kann, zeigt das ellipsenförmige Glasdach über der dreigeschossigen Pausenhalle der neuen Grundschule an der Markgrafenstraße in München-Trudering. Durchsichtige Isolierglaselemente wechseln sich hier ab mit insgesamt 40 teiltransparenten Isolierglasmodulen vom Typ ASI THRU® die zusammen 2,1 Kilowatt leisten.

Die Rohmodule wurden von den Glaswerken Arnold in den Isolierglasverbund eingebaut, der durch eine Verbundsicherheitsglasscheibe (VSG) für die Überkopfverglasung geeignet ist. Dass die Module fast federleicht wie Wolken am gläsernen Himmel wirken, liegt nicht nur an ihrer Transparenz, sondern auch an der freitragenden Unterkonstruktion der Metallbaufirma Brandl aus Eitensheim bei Ingolstadt.

Die Flachstähle, auf denen die Gläser aufliegen, sind von Scheibe zu Scheibe leicht abgewinkelt, so dass sich die gesamte Konstruktion krümmt wie eine Hängematte. Dadurch kann sie das Gewicht der Gläser ohne zusätzliche Stützelemente tragen; die Zugkräfte nimmt ein umlaufender Druckring aus Stahl auf, dessen Durchmesser an der weitesten Stelle fast 14 Meter beträgt. Der Mehraufwand für die Dünnschicht-Solarmodule rechnet sich: Zum einen ersparen sie eine Verschattungsanlage, zum anderen erwirtschaften sie Einnahmen durch die Vergütung für Solarstrom. Unterm Strich bleibt gegenüber einem Glasdach mit Außenjalousie ein finanzielles Plus. Vom ästhetischen Mehrwert ganz zu schweigen.

Referenz Solar: Solaranlage 1993, Bayerisches Staatsministerium, München
Solaranlage 1993, Bayerisches Staatsministerium, München
Referenz Solar: Solaranlage 2003, Bayerisches Staatsministerium, München
Solaranlage 2003, Bayerisches Staatsministerium, München
SCHOTT Solar in Anwendung als hinterlüftete Kaltfassade.
Anwendung als hinterlüftete Kaltfassade

Hinterlüftete Kaltfassade: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz München 1993

1993:

1993 wurde im Rahmen eines Demonstrations- und Referenzprojektes am Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz eine Solar-Fassade auf Basis der SCHOTT ASI® Technologie installiert.

 

 

 

 

 

 

 

2003:

Nach einer Totalsanierung der Gebäudehülle strahlt das Gebäude in neuem Glanz, dabei sind die SCHOTT ASI® Glas Solarmodule an ihrem Platz geblieben.

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